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Vestas Geschichte

"Man wirft doch nicht ein Leben weg, nur weil es ein wenig beschädigt ist."

aus dem Film Seabiscuit



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Vesta kam im Herbst 2006 per Zufall zu mir, vollkommen abgemagert. Eigentlich hätte sie eine Karriere als Galopper vor sich gehabt, doch sie wollte nicht und lief immer zu langsam. Ich bin heute überzeugt, dass sie verdammt schnell sein würde, wenn sie es selbst wollte..... Sie wurde verkauft und hatte innerhalb kurzer Zeit bei ihrer neuen Besitzerin zwei Koliken und magerte extrem ab. Ich hörte von ihrem Schicksal und konnte natürlich meine Hände nicht davon lassen. So ist Vesta bei mir gelandet und wurde sorgfältig aufgepäppelt. Vesta ist eine absolut feine Stute mit einwandfreiem Charakter. Zwischendurch kann sie etwas zickig sein (wie Stuten nunmal sind), aber im Allgemeinen ein Schatz. Liliom ist innerhalb kürzester Zeit ihr Bruder geworden und zu Beginn wich sie keinen Meter von ihm weg und macht ihm alles nach. Heute ist sie schon einiges selbstständiger und kann sogar am anderen Ende der Weide stehen, wenn die anderen auf der anderen Seite sind. Daran war früher nicht zu denken. Wenn ich heute die Bilder unten anschaue, kann ich mir gar nicht mehr vorstellen, dass sie wirklich so ausgesehen hat. Vesta ist heute eine wunderschöne Stute. Im 2007 hatte sie die letzte schwere Kolik bzw. Anschoppung und verbrachte ein paar Tage im Tierspital Zürich. Seitdem wurden wir vor weiteren Attacken verschont.


 


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Herbst 2006



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Im Winter 2009 hatte Vesta einen schweren Unfall im Stall und verbrachte fast einen Monat im Tierspital Zürich. Sie zog sich zu zahlreichen Schürfwunden eine tiefe Wunde oberhalb des rechten Auges zu. Zum Glück blieb das Auge sowie das Lid unversehrt. Die zweite Wunde, die bis zum Knochen ging, fing sie sich an der Fessel hinten rechts ein. Da hatte sie etwas weniger Glück, da das äussere Seitenband gerissen war. Nach langer Pause gings langsam aber sicher aufwärts. Nach einem kurzen Rückschlag hat sich Vesta jedoch sehr gut erholt. Die Diagnose der Tierärzte war eigentlich gut, bis auf die Arthrose, die früher oder später wahrscheinlich kommen wird. Bis anhin gehts ihr recht gut und sie ist voll belastbar. Die negative Folge des Unfalls betrifft das Auffussen der Hinterhand. Sie dreht die Hufe beim Aufkommen so extrem ab, dass kein Hufschuh diese Drehbewegung aushält und verdreht. Nun ja, seit dem wird sie hinten halt immer ohne Schuhe geritten.



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